Die spinnen die Amis (offtopic)

2006-12-14 11:56 von Kelli (0 Kommentare)

Als ein Vierjähriger eine Frau umarmte, wurde er daraufhin im US-Bundesstaat Texas der sexuellen Belästigung beschuldigt. Der Junge wurde aus der Vorschule suspendiert. Dieser Vorwurf gegen den Vierjährigen sorgt nun für weltweite Empörung. In Texas fordern nun manche eine Strafe für die Frau, die der Junge unsittlich berührt haben soll und drohen der zuständigen Schulbehörde.
Schweigen herrscht bei der Schulbehörde, die zuständig für den Fall, bei dem der Vierjährige Christopher der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde, ist.
Der Junge habe die Frau umarmt und dabei ihre Brüste berührt. Weiter heißt es: "Der Vierjährige habe eine Angestellte der La Vega Schule in Waco im US-Bundesstaat Texas unsittlich berührt, indem er sein Gesicht in die Brüste jener weiblichen Angestellten gerieben habe". Aus weiteren Berichten der Medien heißt es, dass Christopher beim Betreten des Schulbusses die Frau beim einreihen in die Schlange berührt habe.
Der Rektor der Vorschule, die der Vierjährige Junge besuchte, zog sofort Konsequenzen und suspendierte ihn. "Unpassendes körperliches Verhalten", so stand es in einem Brief an die Eltern des Jungen. Des Weiteren schrieb er, dass dieses "als sexueller Kontakt und/oder sexuelle Belästigung interpretiert werde" und verwies auf einen Vermerk in der Schulakte des Vorfalls.
Der Vater äußerte sich in Aufregung: "Dieses Schreiben erschüttert mein Weltbild". Sein Sohn verstünde gar nicht warum er bestraft werde.

Die Öffentlichkeit reagierte mit einer Lawine von Mails an die Schule und Medien. Erbost darüber äußerten sich nun Eltern, Lehrer und Rektoren anderer Schulen darüber, dass Christopher, weil er beim Umarmen einer Schulangestellten mit seinem Kopf deren Brüste berührt hatte von seiner Schule suspendiert wurde. Sie protestieren gegen diesen Vorwurf der sexuellen Belästigung.
Gegen die Schulangestellte, den Rektor und die Behörden gab es zum Teil auch wüste Drohungen. So forderten einige, dass sich die Angestellte, die den Fall ins Rollen brachte, einer psychologischen Beratung unterziehen oder gar bestraft werden müsse.
"Wir wollen keine Gewalt, aber wir freuen uns über den Beistand. Es zeigt, dass die Menschen da draußen ebenso bestürzt sind wie wir", so äußerte sich Christophers Vater, Damarcus Blackwell, zu News Channel 25. In erster Linie gehe es ihm um die Gerechtigkeit. Auch begrüßte er mit Betonung den Zuspruch und die Unterstützung.
Bis alle Anschuldigungen aus der Akte seines Sohnes getilgt sind, werde Damarcus Blackwell keine Ruhe geben. Die Schulbehörde habe sich bisher nicht wieder bei ihm gemeldet, erklärte er.
Der Vater des Vierjährigen Jungen fordert, dass der Vermerk des "unpassenden körperlichen Verhaltens" aus der Akte seines Sohnes gestrichen wird. Blackwell äußert sich weiter: "Mit der Entschuldigung, die ich anfangs einforderte, hätte man die Sache hier vor Ort regeln können. Jetzt aber hat der Fall eine andere Dimension erreicht.

Quelle

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